Dienstag, 20 Januar 2026 20:42

Wettbewerb der Berlinale 2026

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Wettbewerbsfilme und Stars bei der Berlinale 2026 in Berlin. Wettbewerbsfilme und Stars bei der Berlinale 2026 in Berlin. Foto: Pexels / Lizenz: Pexels

Die 76. Ausgabe der Internationalen Filmfestspiele Berlin steht fest. Am Dienstag wurde das Wettbewerbsprogramm offiziell präsentiert. Im Februar konkurrieren 22 Filme aus 28 Ländern um die Goldenen und Silbernen Bären. Darunter befinden sich 20 Weltpremieren. Berlin setzt damit erneut auf internationale Erstaufführungen und eine breite geografische Streuung, ähnlich wie bei anderen kulturellen Ereignissen in der Hauptstadt, mehr hier. Bereits vor Festivalbeginn sind zentrale Eckdaten klar. Das Festival läuft vom 12. bis 22. Februar. Die Preisverleihung findet im Berlinale-Palast statt. Präsident der internationalen Jury ist Wim Wenders.

Inhaltsverzeichnis

Tricia Tuttle und Wettbewerbszahlen

Die Programmauswahl wurde von Berlinale-Direktorin Tricia Tuttle und ihrem Team vorgestellt. Der Wettbewerb umfasst 22 Produktionen aus insgesamt 28 Ländern. 20 Filme feiern ihre Weltpremiere. Damit unterstreicht die Berlinale ihren Anspruch als Premierenfestival, vergleichbar mit anderen Großveranstaltungen in Berlin.

Zu den bestätigten Eckpunkten zählen:

  • 22 Wettbewerbsbeiträge
  • 28 beteiligte Länder
  • 20 Weltpremieren
  • Festivalzeitraum vom 12. bis 22. Februar

Die Auswahl deckt Spielfilme, einen Dokumentarfilm sowie einen Anime-Film ab. Auch Genreproduktionen sind vertreten.

Deutsche Regiearbeiten im Wettbewerb

Das deutsche Kino ist mit drei Regisseurinnen und Regisseuren präsent. Ilker Çatak zeigt mit „Gelbe Briefe“ seine erste Arbeit seit „Das Lehrerzimmer“. Der Film wurde in Berlin und Hamburg gedreht. Im Mittelpunkt steht ein Künstlerehepaar aus Ankara. Die Hauptrollen spielen Özgü Namal und Tansu Biçer.

Eva Trobisch ist mit „Etwas ganz Besonderes“ vertreten. Zuvor lief ihr Drama „Ivo“ erfolgreich auf der Berlinale. Der neue Film ist ein Familienporträt. Zum Ensemble gehören Max Riemelt, Eva Löbau und Frida Hornemann. Ergänzt wird die deutsche Beteiligung durch Angela Schanelec mit dem Drama „Meine Frau weint“.

Internationale Koproduktionen und Besetzungen

Mehrere Filme entstanden mit deutscher Beteiligung. Dazu zählt „Rose“ von Markus Schleinzer. Sandra Hüller spielt darin eine Frau im 17. Jahrhundert, die für Selbstbestimmung kämpft. Ebenfalls koproduziert ist „Rosebush Pruning“ von Karim Aïnouz. Der Film thematisiert genetisch bedingte Krankheiten innerhalb einer Familie.

Der internationale Cast ist prominent besetzt. Mit dabei sind Pamela Anderson, Elle Fanning, Callum Turner und Riley Keough. Turner gilt derzeit als Favorit für die Rolle des nächsten James Bond. Ob alle Darsteller persönlich anreisen, ist offen.

US-Produktionen und Genrevielfalt

Aus den USA stammen mehrere Wettbewerbsbeiträge. Der einzige Dokumentarfilm ist „YO Love is a Rebellious Bird“ von Anna Fitch und Banker White. Ebenfalls aus den USA kommt der Thriller „Josephine“ von Beth de Araújo. Channing Tatum spielt darin eine zentrale Rolle. Erzählt wird die Geschichte eines achtjährigen Mädchens, das Zeugin eines Verbrechens wird.

Genrevielfalt prägt den Wettbewerb. Der japanische Anime „A New Dawn“ stammt von Yoshitoshi Shinomiya. Horror ist mit „Yön Lapsi“ von Hanna Bergholm vertreten. In dem finnischen Film spielt Rupert Grint einen Vater. Das Familienleben kippt nach der Geburt eines Kindes in einen Albtraum.

Weitere Wettbewerbsfilme und Stars

Internationale Autorenfilme ergänzen das Programm. „At the Sea“ von Kornél Mundruczó zeigt Amy Adams als Tänzerin nach einem Entzug. „Queen at Sea“ von Lance Hammer besetzt Juliette Binoche als Frau, die nach London zurückkehrt, um ihre demenzkranke Mutter zu pflegen.

Zur Starpräsenz zählen neben Anderson auch Juliette Binoche und Callum Turner. In Nebenreihen sind weitere Gäste angekündigt. Bestätigt sind Charli XCX sowie Ethan Hawke und Russell Crowe, die gemeinsam im Film „The Weight“ auftreten.

Eröffnung und Ehrenauszeichnungen

Eröffnet wird das Festival am 12. Februar mit „No Good Men“. Regie führte die afghanische Filmemacherin Shahrbanoo Sadat. Es ist ihr dritter Spielfilm. Der Film thematisiert das Leben afghanischer Frauen und verbindet Politik mit Romantik und Humor.

Der Goldene Ehrenbär geht an Michelle Yeoh. Die Auszeichnung wird bei der Eröffnungszeremonie im Berlinale-Palast überreicht. Die Berlinale-Kamera erhält der Komponist Max Richter. Die Laudatio hält Chloé Zhao, mit der Richter zuletzt bei „Hamnet“ zusammenarbeitete. Weitere kulturelle Entwicklungen in der Stadt finden sich hier.

Mit dem Wettbewerbsprogramm ist der Rahmen gesetzt. Die Entscheidung über Goldene und Silberne Bären fällt bei der Abschlussgala. Welche Produktionen ausgezeichnet werden, zeigt sich im Februar.

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FAQ

Wann findet die Berlinale 2026 statt?

Die 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden vom 12. bis zum 22. Februar 2026 statt.

Wie viele Filme sind im Wettbewerb der Berlinale 2026 vertreten?

Im Wettbewerb konkurrieren 22 Filme aus insgesamt 28 Ländern um die Goldenen und Silbernen Bären.

Wie viele Weltpremieren gibt es im Wettbewerb?

Von den 22 Wettbewerbsbeiträgen feiern 20 Filme ihre Weltpremiere auf der Berlinale 2026.

Welche deutsche Regisseurinnen und Regisseure sind im Wettbewerb vertreten?

Deutschland ist im Wettbewerb durch Ilker Çatak mit „Gelbe Briefe“, Eva Trobisch mit „Etwas ganz Besonderes“ und Angela Schanelec mit „Meine Frau weint“ vertreten.

Wer ist Präsident der internationalen Jury der Berlinale 2026?

Präsident der internationalen Jury ist der Regisseur, Autor und Fotograf Wim Wenders.

Mit welchem Film wird die Berlinale 2026 eröffnet?

Eröffnet wird das Festival am 12. Februar mit dem Film „No Good Men“ der afghanischen Regisseurin Shahrbanoo Sadat.

Welche Ehrenauszeichnungen werden 2026 vergeben?

Der Goldene Ehrenbär geht an Michelle Yeoh, die Berlinale-Kamera wird an den Komponisten und Klangkünstler Max Richter verliehen.

Quelle: RBB24, PATIZONET