Dienstag, 26 August 2025 12:40

Neues Haus der Jugend in Tempelhof

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Neubau für Jugendclubs in Tempelhof Neubau für Jugendclubs in Tempelhof Pixabay/Foto illustrativ

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat die Pläne für ein neues Haus der Jugend vorgestellt. Zwei traditionsreiche Jugendclubs erhalten damit langfristig eine Bleibeperspektive innerhalb des S-Bahn-Rings.

Inhaltsverzeichnis:

Bau am Werner-Voß-Damm

Am Werner-Voß-Damm 47 entsteht ein Neubau mit rund 700 Quadratmetern. Das Gebäude liegt unweit des Bahnhofs Südkreuz. Vorgesehen sind barrierefreie Räume für Veranstaltungen, Beratungen, Kreativangebote, Proben und Begegnungen. Die Baugrunduntersuchungen und Leitungserkundungen laufen bereits.

Die Finanzierung erfolgt zu 75 Prozent durch ein Städtebauförderprogramm. Die restlichen 25 Prozent übernimmt der Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Ein Architekturwettbewerb der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wird in der zweiten Jahreshälfte über die beste Lösung entscheiden.

Geplante Nutzung

In das Haus der Jugend sollen ein Träger sowie die selbstverwalteten Jugendkollektive Drugstore und Potse einziehen.

  • Räume für Beratung und Austausch
  • Flächen für Proben und Kreatives
  • Treffpunkte für Jugendliche

Damit entsteht ein vielseitig nutzbarer Ort, der jungen Menschen langfristige Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet.

Jugendclub Drugstore

Das Drugstore ist der älteste selbstverwaltete Jugendclub Berlins. Nach fast 50 Jahren lief 2019 der Mietvertrag in der Potsdamer Straße aus. Der Bezirk begann die Suche nach Ersatzräumen. Seitdem ist das Kollektiv befristet in der Potsdamer Straße 134/136 untergebracht. Weitere Aktivitäten finden im Rockhaus in Lichtenberg statt.

Jugendclub Potse

Auch die Potse war 2019 vom Auszug an der Potsdamer Straße betroffen. Unterstützer wehrten sich zunächst und besetzten das Gebäude. Inzwischen hat die Potse ein neues Zuhause gefunden. Die Gruppe nutzt die Zollgarage des ehemaligen Flughafens Tempelhof.

Bedeutung für die Jugendarbeit

Mit dem Bauprojekt wird Jugendlichen im Bezirk eine langfristige Perspektive geboten. Das neue Haus soll ein zentraler Ort für Kultur, Beratung und Begegnung werden. Es sichert zudem die Zukunft zweier prägender Einrichtungen der Berliner Jugendkultur.

Quelle: RBB24, www.on-the-top.net/de/