Inhaltsverzeichnis:
- Verbindung von Praxis und Forschung
- Kernbereiche der Arbeit
- Professuren und Ausbildung
- Digitale Modernisierung
Verbindung von Praxis und Forschung
Meyer betont die Schwierigkeit vieler technologischer Projekte an der Schnittstelle zwischen Forschung und Klinik. Er weist darauf hin, dass Vorhaben häufig wegen fehlender Belege oder mangelnden Vertrauens nicht in die Anwendung gelangen. Das neue Institut soll hier gezielt ansetzen. Geplant ist unter anderem, Datenfachleute direkt in den Klinikalltag einzubinden. Dadurch entstehen kürzere Wege zwischen Analyse, Entwicklung und medizinischer Nutzung.
Kernbereiche der Arbeit
Die Arbeit konzentriert sich auf drei Kernbereiche.
- Prävention
- Diagnostik
- Therapie
In diesen Bereichen spielt rechnergestützte Medizin bereits jetzt eine größere Rolle. Die Charité verknüpft deshalb Informatik und Grundlagenwissenschaft enger. Ein wichtiger Partner ist das Berliner Forschungszentrum Bifold. Die systematische Zusammenarbeit soll Abläufe vereinfachen und neue Strukturen schaffen.
Professuren und Ausbildung
Neben Meyer übernimmt Grégoire Montavon eine Professur für maschinelles Lernen in der Medizin. Eine dritte Professur ist geplant. Die Verantwortlichen wollen die Ausbildung und Weiterbildung stärker auf digitale Kompetenzen ausrichten. Das Institut will dafür neue Impulse setzen und moderne Lehrformate entwickeln.
Digitale Modernisierung
Digitale Modernisierung betrifft auch viele andere Bereiche des Berliner Gesundheitswesens. Hinweise auf strukturelle Probleme liefert etwa der Bericht über lange Wartezeiten bei Fachärzten. Entwicklungen wie das neue Institut könnten künftig zur Entlastung beitragen. Zudem zeigt ein weiterer Beitrag über gefährliche synthetische Drogen in Berlin, wie groß der Bedarf an präzisen und schnellen Diagnosen ist.
Das neue Institut steht für einen strukturellen Wandel hin zu einer stärker vernetzten medizinischen Versorgung.
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Quelle: Berliner Morgenpost